Die Angst vor dem Coronavirus

In den Zeitungen scheinen die Nachrichten über das Virus COVID 19 SARS von Tag zu Tag bedrohlicher zu werden. Es wird von neuen Fällen berichtet und wie rasant sich der Virus ausbreite. Die Artikel werden dann zumeist mit Bildern von atemschutztragenden Passanten oder U-Bahnpassagieren akzentuiert. Selbst wenn Sie sich nicht mit Nachrichten beschäftigen ist es unmöglich das Virus zu ignorieren, denn in Restaurants, auf Konzerten und in Clubs scheinen die Leute gerne darüber zu reden, dass nur ein einziger infizierter Gast nötig sei, um die Party für alle zu verderben.Es ist nur allzu verständlich, dass sich ob der rasanten Verbreitung des Virus ein banges Gefühl ausbreitet und in der Tat ist es dieser Tage ratsam, den Vorsichtsmaßnahmen des Robert Koch Instituts Folge zu leisten (Handhygiene, Husten– & Nies–Etikette, bei Krankheit keine älteren Menschen mit Vorerkrankungen besuchen und Abstand halten, wo es denn möglich ist).


Es gibt jedoch keinen Grund in panische Angst zu verfallen. In 4 von 5 Fällen verläuft die Krankheit milde. Gestorben sind zumeist ältere Menschen, die bereits an einer Vorerkrankung litten. Das Virus ist also im Einzelnen ähnlich gefährlich wie eine Grippeerkrankung, die auch besonders bei älteren und kranken Menschen kompliziert verlaufen kann. Menschen im fortgeschrittenen Lebensalter, deren Immunsystem bereits durch andere Krankheiten geschwächt ist, sollten also extra Vorsichtsmaßnahmen ergreifen.Übermäßiges Grübeln und Sorgen über das Virus und die potentielle Gefahr ist jedoch in keinem Fall der richtige Weg mit dieser Krise fertig zu werden. Es schränkt die Lebensqualität ein und wird uns nicht dabei helfen die Ansteckungsgefahr zu mindern, sondern lediglich dafür sorgen, dass wir uns weiter in die Gefahrenwahrnehmung hineinsteigern und zusehends mehr Angst beim Lesen der Zeitungsartikel und Betrachten der maskierten Passanten entwickeln.Wenn Sie sich an einem solchen Punkt befinden tut es gut, die subjektive Gefahren-wahrnehmung, die von dem Virus ausgeht zu überdenken. Das geht am besten, wenn man sich die Faktenlage anschaut und mit anderen Gefahrenlagen vergleicht.Am Virus sind in Deutschland sind zum Zeitpunkt des Verfassens 150 Menschen erkrankt. Letzten Endes ist das weniger als 1/100 000 der Bevölkerung. In 3% aller Fälle verläuft er tödlich. Im Jahre 2019 sind hingegen 396 018 Menschen in Verkehrsunfällen verletzt worden und für 3275 gingen Verkehrsunfälle tödlich aus.


Das Leben birgt Unsicherheiten und es ist unmöglich sich dagegen zu wehren. Wir sollten aufmerksam sein wo es geht um unnötige Risiken zu vermeiden. Ein Restrisiko müssen wir akzeptieren.Sollten Sie dennoch große Angst vor einer Erkrankung oder Viren und Bakterien haben, melden Sie sich bei uns und wir vereinbaren einen Termin vor Ort oder einen Termin für ein Online Gespräch, welches Sie von zuhause führen können.

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